I live and work in zurich, switzerland. the transience as well as the uniqueness of a moment and the subjective selection of memory, as well as the question: "How would I like to remember it and why?" is often a theme in my art and also my ambivalence with beautymag-glamour and gender roles-topics. I try co capture stories that the everydaylife is producing. also feelings, thoughts, daydreams and so on.

 

me shaving the beard                       me with a huge ladycracker

 

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Ein Ausschnitt der Rede von Max Christian Graeff zur Midissage der Ausstellung Kunst im Dolder Bad 2014:

Und da sind wir dann mittendrin im Werk von Beatrice Zach, in den Momentaufnahmen ihrer und unserer Gegenwart, zeitlich also im absoluten Jetzt verortet. Ihre Objekte sind Spielsteine im grossen Ganzen, Denkanstösse, jedes Spielzeug ein kleines Vakuum im grossen Spiel.
In unserer durchbilanzierten Welt handelt sie sparsam und mit Kalkül, denkt erst einen Gedanken durch, eine Textzeile, eine Kombination oder auch ein ganzes Gedicht, einen Roman gar, kurz: eine Idee, die sie treibt, um diese dann, wenn sie zündet, mit Leichtigkeit und Effizienz in Objekte umzusetzen, die von stupender Unmittelbarkeit sind, bescheiden wirkend im Material und doch von grosser Wirkung, kühl und distanziert und doch voller Leidenschaft, die sie in uns zünden lassen. Beatrice Zach spielt mit uns, wenn sie einen Schuh, der meist umherliegt, nachdem die Bombe hochging, selbst zur Bombe macht. Sie spielt mit unseren Körpern – oder besser mit den falschen Vorstellungen, den Wunschkörpern, wenn sie Barbiepuppen einkocht, was ja hervorragend ins Freibad passt. Sie spielt mit dem Leichten und dem Schweren: Das Ganze ein Spiel, das Spiel ein Ganzes.